Samstag, 10. November 2012
Das Leben lieben...
Ich hatte mir vorgenommen mich und mein Leben zu lieben. Allerdings schaffe ich es nicht mal, mich und mein Leben zu akzeptieren. Das ist so verdammt schwer. Ich bewundere diese Menschen so sehr, die das können. Die sich selbst so annehmen wie sie sind und selbst an beschissenen Tagen lächeln, da sie sicher sind, dass bessere Tage kommen werden. Ich möchte das auch können. Ich möchte aus diesem scheiß Kreislauf von schlechter Stimmung ausbrechen. Aber niemand sagt mir, wie das geht. Antideppresiva bringen nicht mal etwas. Ich hab so auf die scheiß Medikamente gehofft. Aber es passiert nichts, überhaupt nichts. Da soll noch mal jemand sagen, die Wissenschaft ist weit entwickelt...



10.11.12
Ich hab scheiß Freunde. Ehrlichgesagt fühle ich mich grad, als ob ich überhaupt keine Freunde habe. Ständig unternehmen sie etwas ohne mich, aber wenn sie Probleme haben und jemanden brauchen, bei dem sie sich ausheulen können, bin ich wieder recht. Scheiße wie mich das ankotzt. Ich bräuchte so dringend jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Wie soll ich den meine Krankheit überwinden, wenn ich nichts und niemand habe, der mir dabei hilft. Ich muss ständig an essen und meine Krankheit denken. Wenn ich doch wenigstens etwas Abwechslung hätte. Meine Freundinnen sind heute auf eine Veranstaltung gefahren und haben mir nicht bescheid gesagt. Wäre ich da, wäre ich Abgelenkt. Hier, zu Hause in meinem Zimmer, ist viel zu viel Zeit um nachzudenken. Warum haben die mich nicht gefragt, ob ich mitwill? Im Auto wäre noch genau ein Platz frei gewesen. Das macht mich so scheiße traurig :( Sie merken einfach nicht, wie sehr ich sie gerade brauchen würde...